Oje, der Geschirrspüler verweigert uns seine Dienste! Essensreste kleben am gewaschenen Geschirr. Benjamin (9) geht auf Ursachenforschung: Einige Düsen des Sprüharms sind verstopft. Auch das Sieb beim Abfluss ist nicht mehr sehr durchlässig.

Geschickt löst Benjamin zwei Klammern und zieht den oberen Geschirrkorb aus dem Gerät. Jetzt ist er neugierig geworden: Wie funktioniert das eigentlich? Schade, dass der Geschirrspüler nur bei geschlossener Gerätetür arbeitet! (Nein, zum Glück!)

Er sucht nach einer Alternative, um dem Mechanismus des Sprüharms doch noch auf die Spur zu kommen – und findet sie: Kurzerhand wird das Experiment „Sprüharm“ in den Garten verlegt. Der Gartenschlauch dient als Wasserzulauf und wird provisorisch an der Öffnung des Sprüharms fixiert. Und nun „Wasser Marsch!“

Wir sind beide gespannt, was passiert! Tatsächlich, aus allen Öffnungen des Kunststoffteiles spritzt Wasser! Die Verstopfung ist somit wohl behoben!

Ein Rätsel will allerdings noch gelöst werden: Wie kommt es, dass sich der Arm beim Waschvorgang dreht? Benjamin untersucht ganz genau die Drehvorrichtung. Dann hat er eine Idee: Er dreht den Wasserhahn auf, diesmal sehr stark. Das Wasser spritzt meterhoch aus allen Düsen – und tatsächlich: Der Arm setzt sich in Bewegung!

Benjamin hat ein physikalisches Rätsel gelöst, ich habe den Anschauungsunterricht genossen, und nebenbei funktioniert nun auch der Sprüharm wieder einwandfrei!